DESN - innovative Lösungen

- Wasserversorgung und -absorgung

ventile für wasser

Wasserversorgung

Wer Wasserversorgungssysteme plant, baut oder betreibt, legt Wert auf hohe Leistungsfähigkeit und dauerhafte Funktionssicherheit aller Komponenten. Armaturen übernehmen dabei entscheidende Aufgaben. Sie regeln und automatisieren Druck und Durchflussmenge und schützen Rohrleitungen, Pumpen und weitere Komponenten vor Beschädigung. Die Wasserwirtschaft bringt starke Beanspruchungen wie hohe Wasserdrücke, extreme Temperaturen, Wüsten- oder Tropenklima mit sich. Für die eingesetzten Armaturen müssen Material, Technik und Qualität einwandfrei und die Funktion auch nach Jahrzehnten gesichert sein. Langlebigkeit bedeutet Wirtschaftlichkeit.

DESN gehört zu den erfahrensten Lösungsanbietern für die Wasserverteilung. Seit Jahrzehnten entwickeln wir Armaturen für die Wasserwirtschaft. Überall, wo Wasser aufbereitet, gefördert, gespeichert und verteilt wird, spielen unsere Lösungen eine wichtige Rolle.

wasserentsorgung

Abwasseraufbereitung

Ziel der Abwasserbehandlung ist eine Beseitigung der Abwasserinhaltsstoffe und eine Wiederherstellung der natürlichen Wasserqualität.  Nach § 57 WHG muss Abwasser vor der Einleitung in ein Gewässer (Direkteinleitung) nach dem Stand der Technik behandelt werden.  Die Mindestanforderungen werden konkret für bestimmte Industriebranchen in der Abwasserverordnung genannt. Die Einleitung in öffentliche Abwasseranlagen (Indirekteinleitung) wird durch § 58 WHG bestimmt. Die Abwasserbehandlung geschieht zentral in Abwasserreinigungsanlagen bzw. vorher schon dezentral in Ölabscheidern. Man unterscheidet dabei mechanische/physikalische, biologische und chemische Reinigungsverfahren.

Wasser, das zum Autowaschen verwendet wurde, oder mit Leichtflüssigkeiten verunreinigt werden kann (z. B. aus einer Tankstelle) muss vor Einleitung in den Abwasserkanal in einer Abscheideranlage vorbehandelt werden. Neben der Behandlung in technischen Kläranlagen kann Abwasser unter gewissen Umständen auch auf Rieselfeldern versickert werden, in Mulden abgesetzt, oder in Abwasserteiche sowie Pflanzenkläranlagen eingeleitet werden. Die Behandlung von Abwässern außerhalb des Kanaleinzugsgebietes findet in Kleinkläranlagen statt. Unterschieden wird hierbei zwischen veralteten Systemen ohne Abwasserbelüftung (DIN 4261 Teil 1) und den heute geforderten Kleinkläranlagen mit belüfteter Reinigungsstufe (DIN 4261 Teil 2).

Auf dem Weg vom (Indirekt-)Einleiter zur Abwasserreinigungsanlage finden Prozesse statt, die das Abwasser verändern. Es kann damit zur Bildung von Geruchs- und Gefahrstoffen, wie z. B. dem toxischen Schwefelwasserstoff (H2S), kommen, was nicht nur negative Auswirkungen auf den Abwasserreinigungsprozess hat, sondern größtenteils Ursache für Geruchsbelästigungen (riecht wie faulende Eier) ist, Gefahren für Menschen (H2S ist ein Nervengas, das selbst in geringen Konzentrationen tödlich wirkt, bei 1000 ppm Tod in wenigen Augenblicken) darstellt und die Zerstörung der Abwasserbauwerke und -einrichtungen mit sich bringt.

Durch entsprechende Maßnahmen, wie z. B. durch eine zwischenstufliche Abwasserbehandlung in Entwässerungsanlagen, können diese Prozesse eingedämmt bzw. beherrscht werden. Abwässer, die in Wasseraufbereitungsanlagen anfallen, werden immer häufiger in diesen Anlagen auch wieder aufbereitet. Hierdurch wird die Nettoausbeute an Reinwasser gesteigert und die abzuführende Rest-Abwassermenge vermindert. Als Beispiel wird hierfür die Spülabwasseraufbereitung in Aufbereitungsanlagen für Trink– und Badewasser angeführt.

In Gebieten mit Wassermangel ist auch die teilweise Rückführung und Wiederverwendung von Regenerierabwässern wirtschaftlich. Hierfür kommen jedoch nur die Vorlauf- und Restwaschwassermengen in Frage, die einen niedrigeren oder gleichen Salzgehalt wie das Rohwasser aufweisen.

Sie sehen, wir befassen uns sehr intensiv mit den Anforderungen und Problemen mit denen sich unsere Kunden täglich konfrontiert sehen. Eine Vielzahl von Unternehmen der Zweckverbände der Abwasserentsorgung vertrauen unseren Qualitätsproduktlösungen in der Praxis. Sprechen Sie uns mit Ihren individuellen Ansprüchen bei Anwendungen Ihrer Anlagen an. Wir entwickeln mit Ihnen gemeinsam effiziente Lösungen, um unsere Umwelt weiter zu entlasten und Ihre Produktion leistungsfähiger und effektiver zu gestalten. Überzeugen Sie sich von unseren Produkten für Ihre Anwendungen in der Abwasseraufbereitung weltweit.

desn for Wasserkraft

Staudämme / Wasserkraft

Weltweit gibt es rund 45.000 Talsperren. Sie dienen in erster Linie der Trinkwasserversorgung, dem Hochwasserschutz, der Betriebswasserversorgung von Industrie und Landwirtschaft und der Energiegewinnung. Um Dammbrüche oder dem unkontrollierten Überlaufen des angestauten Wassers über die Dammkrone vorzubeugen, sind heute nahezu alle Staudämme mit einem Grundablass ausgestattet. Dessen Ausführung hängt vom Ausbaugrad der Talsperre ab und errechnet sich aus dem Volumen des Speichers und seiner Zu- und Abflüsse. Zum Öffnen, Schließen und Regeln des Grundablasses kommen Armaturen zum Einsatz.

Von der Einlauf- und Sicherheitsarmatur, dem Belüftungsventil bis hin zur Regelarmatur und Überlaufeinrichtung, auch als Sonderlösung oder Spezialanfertigung, all diese Armaturen bietet DESN aus einer Hand. Die Auslegungen für Druck und Durchflussvolumen werden von unseren Ingenieuren entwickelt und genau aufeinander abgestimmt. So erhalten Sie eine für Ihren individuellen Bedarf konstruierte und gefertigte Lösung.